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Am 12.07.2012 hat Großbritannien ein Archiv von bislang geheimen Akten zu angeblichen Ufo-Sichtungen und Untersuchungen über mögliche Außerirdische veröffentlicht.

Foto: Unbekanntes Flugobjekt (© UFO-BBS)

Insgesamt handelt es sich um 25 Dokumente. Diese dürften für Ufo-Fans enttäuschend ausfallen: Sie enthalten keinen Beleg für die Existenz außerirdischen Lebens. Auch die Vorstellung von Science-Fiction Fans über die Abteilung Ufo-Desk, die bis 2009 im Verteidigungsministerium angesiedelt war, werden durch die Akten bitter enttäuscht. Ein Beamter erklärt, dass in der Abteilung weder hochspezialisierte Wissenschaftler säßen, noch das irgendjemand auf geheimer Mission unterwegs wäre. Diese Vorstellungen seien „pure Erfindung“.

Foto: Ufos über Sheffield im Jahr 1962

Tatsächlich jedoch gehöre es zu ihren Aufgaben, Anfragen aus der Bevölkerung zu beantworten. Auch der Umgang mit selbsternannten Ufologen und die Untersuchung von Meldungen über angebliche Sichtungen Fliegender Untertassen gehört zu den Tagesaufgaben. Der Ufo-Desk im britischen Verteidigungsministerium wurde 2009 geschlossen. Inzwischen ist das Directorate Air Space zuständig für den Umgang mit Ufo-Meldungen.

Wer abergläubig ist, sollte jetzt definitiv weiterlesen: Denn die Geschichte der Costa Concordia ist geprägt von Unglückszahlen.

Foto: Costa Concordia (© Gamma-Rapho)

Am 7. Juli 2006 wurde das bislang größte italienische Kreuzfahrtschiff vom tschechischen Topmodel Eva Herzigová getauft. Doch bei der Prozedur ging etwas schief! Die Champagnerflasche wollte einfach nicht am Rumpf des Schiffes zerbersten. Nicht nur in den Augen der Blondine machte sich Entsetzen breit, auch abergläubische italienische Seefahrer erstarrten und murmelten unaufhörlich: „Mamma mia, ein böses Omen“. Und damit sollten sie Recht behalten: Die Costa Concordia mit den 13 Decks sank am Freitag, dem 13. Januar 2012 nahe der Insel Giglio. Das Unglück war verheerend, riss 32 Menschen in den Tod. Eine weitere rechnerische Kuriosität findet sich in der Differenz des Tauf- zum Unglücksdatum wieder. Diese beträgt exakt sechs Jahre, sechs Monate und sechs Tage. 666 entspricht der biblischen Teufelszahl. Alles nur Zufall? Lokale Gläubige sehen dass nicht so, denn das Kreuzfahrtschiff sank direkt bei einer Grotte mit Madonna- und Christusstatue. Ihrer Ansicht nach sollen genau diese Schutzheiligen ein größeres Unglück abgewendet haben, in dem sie die Costa Concordia exakt dort auflaufen ließen.

Die Stele von Naram-Sin

Sternenexplosion oder Raumschiff? Im Louvre in Paris befindet sich ein ganz besonderes Objekt. Es handelt sich um eine Stele (Säule – Grabstein), auf der Naram-Sin dargestellt ist. Dieser war von 2273 bis 2219 v. Chr. (mittlere Chronologie) beziehungsweise 2209 bis 2155 v. Chr. (kurze Chronologie) König von Akkad. Akkad war eine Königsstadt in Mesopotamien im späten 3. Jahrtausend v. Chr., deren Lage heute nicht mehr genau bekannt ist. Um die Abbildung auf der (Sieges)Stele von Naram-Sin ragen sich viele Mythen und es kursieren die unterschiedlichsten Interpretationen über die Darstellung. Wer sich jedoch genauer mit dem Glauben des altbabylonischen Reiches beschäftigt, wird schnell merken, dass eine Lösung des Rätsels gar nicht so kompliziert sein muss.

Foto: Louvre in Paris

Zu den Fakten: Die Stele von Naram-Sin besteht aus Sandstein und ist zwei Meter hoch sowie 1,05 Meter breit. Sie wurde vom elamitischen König Schutruk-Nahhunte circa 1158 nach einem Feldzug von Sippar (Babylon) nach Elam (heute Chusistan – Iran) gebracht. Schutruk-Nahhunte regierte von etwa 1185 bis 1155 v.Chr. und gilt als der bedeutendste elamische Herrscher überhaupt. Er wurde vor allem durch seine Feldzüge in Mesopotamien bekannt, durch die er Elam zu einer Großmacht aufbauen konnte. Schutruk-Nahunte ließ in die Stele von Naram-Sin eine Inschrift gravieren: „Ich bin Schutruk-Nahunte König von Ansan und Susa, Herrscher über das Land Elam. Ich zerstörte Sippar, nahm die Stele von Naram-Sin und brachte sie nach Elam, wo ich sie zu Ehren meines Gottes aufstellte“.

 

Fotos: Mesopotamien (links), Schutruk-Nahunte (rechts)

Doch was ist auf der Stele abgebildet? Und was ist so außergewöhnlich daran, dass sich so viele Mythen darum ragen? Die Stele zeigt den König Naram-Sin in einem kurzen Schurz, mit bloßem Oberkörper und einem typisch „germanischen“ Hörnerhelm, wie er im Bergland (wahrscheinlich der Berg Nimugi) den besiegten asiatischen Volksstamm Lullubi gegenübertritt. Er ist mit Bogen und Keule bewaffnet und trägt in seiner rechten Hand einen Pfeil. Am Fuße des Berges ist seine Gefolgschaft abgebildet. Außerdem befinden sich im oberen Teil der Stele ein Fanfarenbläser, eine Priesterin und zwei Sonnen. Zwei Sonnen? Diese Abbildung ist der Ursprung vieler Mythen und Legenden. Im Internet kursieren die unterschiedlichsten Interpretationen dazu: Handelt es sich um einen Kometen oder Meteor? Ist dort eine Sternenexplosion abgebildet, oder sogar ein Raumschiff? Oder fand das dargestellte Ereignis überhaupt nicht auf der Erde statt?

 

Fotos: Stele von Naram-Sin (links), Die zwei Sonnen der Stele (rechts)

Die Antwort auf dieses Rätsel liegt, wie eingangs bereits erwähnt, im Glauben der alten Babylonier: Die beiden Sonnen standen für die Kräfte des Diesseits (Elum) und des Jenseit (Ilum – auch Magische/Schwarze Sonne genannt). Die Magische Sonne ist dabei die Strahlungsquelle des „göttlichen Lichts“ (Ilu) im Diesseits. Bei den Babyloniern hieß sie Bab’Chomet, auf Deutsch in etwa „Tor zum Lichtstrahl“. Es gibt je eine weibliche und eine männliche Ilu-Kraft, aus denen letztendlich alles Bestehende hervorgegangen ist. Zusammen auch die Iluhe genannt, bilden sie die absolute Allmacht.

naram-sin

Foto: Naram-Sin

Dieser kurze Exkurs über den Glauben der alten Babylonier entschlüsselt das Rätsel. Es handelt sich nicht um eine Sternenexplosion oder ein Raumschiff, sondern um die Darstellung des Glaubens über die Kräfte des Diesseits und des Jenseits. Aber auch wenn diese Erkenntnis das Rätsel um die Stele von Naram-Sin gelöst hat, bleibt doch festzuhalten, dass die Darstellung zu den wichtigsten, tiefsinnigsten und aussagestärksten gehört, welche der alte Orient den Menschen heute hinterlassen hat.

Der Hammer von Texas

Vor mehr als sieben Jahrzehnten, im Jahr 1936 (die genaue Datierung ist nicht bekannt – einige Quellen weisen das Jahr 1934 auf), wanderte das Ehepaar Max und Emma Hahn entlang des Flusses Red Creek in Texas. Am Ufer, nahe eines Wasserfalls,  wurden sie auf einen Holzstiel aufmerksam, der aus einem Stein herausragte. Sie wunderten sich und nahmen das Objekt mit ins eigene Haus nach London (Texas), wo es schnell in Vergessenheit geriet. Erst knapp zehn Jahre später entdeckte ihr Sohn George den Stein wieder und begann, den herausragenden Stiel freizulegen. Im inneren des Steins sollte sich ein Artefakt befinden, das inzwischen als der „Hammer von Texas“, das „London-Artefakt“ oder der „Hammer von London“ bekannt ist. Um dieses Objekt, das im Creation Evidence Museum in Glen Rose (Texas) ausgestellt ist, ragen sich heute viele Mythen und Legenden.

Foto: Red Creek (Texas)

Als George Hahn im Jahr 1946 Schicht für Schicht um den Holzstiel abtrug, wurden seine kühnsten Vorstellungen übertroffen: Er blickte auf einen Hammer, der in seinen Augen etwas ganz Besonderes sein musste. Und er sollte damit Recht behalten. Genauere Untersuchungen ergaben, dass der Kopf des Hammers circa 15 Zentimeter lang ist und einen Durchmesser von drei Zentimetern aufweist. Der hölzerne Stil ist teilweise verkohlt und anscheinend an seinem unteren Ende abgesägt worden. Der Stil geht durch den Hammerkopf, welcher nur wenige Oxidationsspuren aufweist. Das Metall war zur Zeit der Entdeckung sehr glatt, ist aber inzwischen rau und verrostet und mit einer bräunlichen, fossilen Beschichtung behaftet. Weil das Objekt komplett von Gestein umschlossen war, gingen Wissenschaftler davon aus, dass der Fund mindestens genauso alt sein muss, wie das ihn umschließende Gestein. Laut Carl Baugh, Leiter des Creation Evidence Museum in Glen Rose, befand sich der Hammer in einer kreidezeitlichen Gesteinsschicht aus Kalkstein. Geologen schätzten das Alter des Hammers daher auf mindestens 140 Millionen Jahre! Dass jedoch wäre eine Sensation: Denn laut der heutigen Kenntnisse ist es den Menschen erst seit circa 5.500 v. Chr. möglich, Hämmer mit einem Metallkopf herzustellen. Könnte dieser Fund also beweisen, dass Menschen bereits vor 140 Millionen Jahren, lange vor den Affen, existiert haben?

Foto: Hammer von Texas

1989 wurde das Metall des Hammers vom Metallurgischen Institut Batelle Memorial Laboratory (Ohio) mit einem Elektronenmikroskop untersucht. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass die chemische Zusammensetzung des Hammerkopfes aus 96,6 Prozent Eisen, 2,6 Prozent Chlor und 0,74 Prozent Schwefel besteht. Das bedeutet, dass der Hammerkopf aus fast reinem Eisen besteht, ohne weitere Beimengungen oder Verunreinigungen. Zudem ergaben Röntgenaufnahmen, dass der Stahl des Hammerkopfes keine Blasen oder Unregelmäßigkeiten aufweist und auf eine besondere Art und Weise vergütet sowie gehärtet worden sein muss. Diese Herstellung ist jedoch nur mit einer hoch entwickelten Technologie möglich. Damit ergibt sich eine weitere Ungereimtheit, die die Beantwortung des Rätsels noch viel komplizierter macht.

Foto: Röntgenaufnahme des Artefakts

Um die Frage nach dem Alter des Artefaktes beantworten zu können, muss zuerst geklärt werden, wie lange Gestein braucht, um sich um ein Objekt dieser Form zu bilden. Der Hammer ist von Kalkstein umschlossen. Dieses ist – wie aus den Tropfsteinhöhlen bekannt – durch Selbstaufbau, also Wachstum, in der Lage Gegenstände zu umschließen. Auch im Meer gibt es Beispiele für schnellen Gesteinsaufbau (Atolle und gesunkene Schiffe). Könnte es demnach nicht möglich sein, dass das Artefakt neuzeitlichen Ursprungs (circa 17. Jahrhundert) ist und durch günstige geologische Begebenheiten von Kalkstein umschlossen wurde? Einige Forscher gehen davon aus, dass das lockere Gestein um den Hammer herum aufgrund schnell fortschreitender Sedimentierung im Boden durch lösliche Minerale gehärtet und der Hammerkopf so von Stein umschlossen wurde. Im Jahr 1985 stellte der Autor John R. Cole fest, dass das Objekt durchaus vergleichbaren Hämmern ähnelt, wie sie schon im 19. Jahrhundert von amerikanischen Bergleuten benutzt wurden. Ende der 90’er Jahre soll das Holz nochmal mit Hilfe einer C14-Methode (Radiokohlenstoffdatierung) untersucht worden sein, die ein Alter von ca. 300-700 Jahren ergab. Damit wäre zumindest ein Teil des Rätsels plausibel gelöst.

Foto: Hammer von Texas (© Tatjana Ingold)

Doch was ist mit der ungewöhnlichen und einzigartigen Zusammensetzung, aus der das Artefakt besteht? Es gibt selbst in der heutigen Zeit noch keine geeignete Methode, um einen Hammerkopf dieser Güte herzustellen. Hat sich das Metallurgische Institut Batelle Memorial Laboratory in Ohio geirrt oder war die gesamte Untersuchung gar verfälscht?

Foto: Hammer von Texas (© David Lines)

Laut dem US-amerikanischen Biologen Glen J. Kuban gab es 1989 überhaupt keine unabhängige Untersuchung durch das Institut. Die Analysen sind allesamt privat durchgeführt worden. Sollte dies stimmen, würde das die Schlagkraft der Ergebnisse entkräften. Es wäre eine unabhängige chemische, mineralogische Untersuchung und Datierung notwendig, um die damaligen Werte bestätigen oder widerlegen zu können. Per Elektrolyse wären Forscher dazu heute in der Lage. Ob jedoch solch eine Untersuchung jemals durchgeführt wird, ist fraglich. Würde es doch im schlimmsten Fall den Mythos und das Rätsel um den Hammer von Texas zerstören und somit viele Science-Fiction-Fans enttäuschen.

Das Coso-Artefakt

Am Montag dem 13.02.1961 machten sich die drei Gesteinssammler Mike Mikesell, Wallace Lane und Virginia Maxey auf die Suche nach interessanten Mineralien, vor allem Drusen, welche sie in ihrem Laden für Geschenke und Kostbarkeiten, dem LM&V Rockhounds Gem and Gift Shop in Olancha (Kalifornien), verkaufen wollten. Drusen sind gewölbte Steine mit einem hohlen Innenraum, in dem sich oft Kristalle befinden. Die drei Sammler waren am besagten Montag circa neun Kilometer nordöstlich von Olancha, zwischen dem Gipfel des Coso-Gebirges und dem ausgetrockneten Owens Lake See auf etwa 1400 Metern Höhe unterwegs. Dort sammelte das Trio einige Gesteinsproben ein und stieg anschließend wieder ins Tal herab. Die drei Sammler hätten sich auf ihrem Rückweg wohl nie zu träumen gewagt, was für ein sensationeller Fund sich in einem ihrer Rucksäcke befinden sollte.

Foto: Druse

Am nächsten Tag, als Mike Mikesell in seiner Werkstatt einen extrem harten Quarz, den er ursprünglich für eine Druse hielt, in zwei Hälften zerschnitt, ruinierte er beinahe sein 25 Zentimeter langes Diamantsägeblatt. Ursache dafür war, dass sich im Inneren des Steines keinerlei Kristalle befanden, sondern etwas völlig Unerwartetes. Mikesell traute seinen Augen nicht, als er auf Überreste blickte, die von einem mechanischen Gerät zu stammen schienen. Neben der äußeren Schicht von harter Erde, Steinchen und Fossilien war eine hexagonal-geformte Schicht einer holzähnlichen Substanz, die weicher als Quarz war. Diese Schicht formte eine Hülse um einen Zylinder mit einem Durchmesser von 1,8 Zentimetern aus solidem, weißem Porzellan oder Keramik. Im Zentrum des Zylinders befand sich eine magnetische Röhre von zwei Millimetern Durchmesser (messingartiges Metall), die keinerlei Spuren von Oxidation aufwies. Auch waren um den Keramikzylinder herum Ringe von verrostetem Kupfer platziert. Zusätzlich befanden sich zwei Stücke, die ein Nagel und ein Dichtungsring zu sein schienen, im Stein eingebettet. Diese waren allerdings vom Zylinder getrennt. Völlig Fassungslos verschickten die drei Sammler ihren Fund zur Charles Fort Gesellschaft, die sich auf Untersuchungen besonderer Fälle spezialisiert hat.

Die Gesellschaft fertigte Röntgenaufnahmen des mysteriösen Objektes an, das im Inneren des Quarzes gefunden wurde. Sie fanden Beweise dafür, dass es tatsächlich eine Art mechanischer Apparat darstellte. Die Röntgenaufnahmen zeigten, dass der metallische Schaft an einem Ende korrodiert war, jedoch auf der anderen Seite in etwas endete, dass wie eine Metallspirale oder Metallfeder aussah. In der amerikanischen Zeitschrift INFO erschien 1969 ein ausführlicher Artikel zu diesem Objekt, das den damaligen Chefredakteur des Blattes an eine moderne Zündkerze erinnerte. Als kurze Zeit später dann ein Geologe das Alter des Objektes bestimmte, war die Sensation perfekt: Das Alter des Fundes wurde auf über 500.000 Jahre geschätzt. Doch wie ist das möglich? Gab es bereits in der Steinzeit eine weitaus fortgeschrittenere Zivilisation als bisher angenommen? Oder stammte die Zündkerze sogar von einem Zeitreisenden?

Foto: Röntgenaufnahmen des Objektes

Das Coso-Artefakt hat für reichlich Spekulationen gesorgt: Die einen nehmen an, es stamme von einer alten Hochkultur (Atlantis), andere sprechen von außerirdischen Besuchern sowie Zeitreisenden. Die Lösung des Rätsels scheint aber doch viel einfacher, als diese Theorien annehmen: Eine Untersuchung von Pierre Stromberg und Paul Heinrich, gemeinsam mit Mitgliedern der Spark Plug Collectors of America, ergab, dass es sich bei dem Objekt eindeutig um eine Zündkerze aus den 20er Jahren handelt. Chad Windham, Präsident der Spark Plug Collectors of America, identifizierte das Coso-Artefakt als eine „Master Zündkerze“, die in dem Ford Model T und A-Modell-Motoren verwendet wurde. Andere Zündkerzensammler bestätigten diese Vermutung. Bleibt also nur noch eine Frage offen: Wie kam die Zündkerze letztendlich in den Quarz und das vor allem vor 500.000 Jahren?

 Foto: Das Coso-Artefakt

Zum einen bleibt festzuhalten, dass die Identität des Geologen, der das Alter bestimmte, nie zweifelsfrei geklärt werden konnte. Auch die Ergebnisse der Altersbestimmung wurden nirgends festgehalten beziehungsweise veröffentlicht. Dieser Fakt entkräftet die Aussage, dass die Zündkerze über 500.000 Jahre alt sein muss. Desweiteren hat J.M.Cronyn in seinem Buch Elements of Archaeological Conservation festgestellt, dass sich die Klümpchen neben der Zündkerze bereits in wenigen Jahrzehnten hätten bilden können. Dies hat er in Experimenten mit ähnlichen Eisen-Artefakten bewiesen. War die Altersbestimmung also nur ein Schwindel, um das Objekt wertvoller zu machen oder hatte sich der unbekannte Geologe einfach nur (um knappe 500.000 Jahre) verschätzt? Eine eindeutige Antwort gibt es bis heute nicht. Weitere Untersuchungen konnten nicht durchgeführt werden, da das Coso-Artefakt seit einigen Jahren verschwunden ist. Rein sachlich spricht jedoch alles dafür, dass die „Zündkerze“ vor einigen Jahrzehnten auf den Coso-Berg verloren ging und nicht vor 500.000 Jahren. Reichlich Platz zum Spekulieren und Phantasieren bietet das bis heute noch ungeklärte Rätsel aber dennoch. Und das wird zumindest auch solange der Fall sein, bis das mysteriöse Artefakt irgendwann wieder auftaucht und weiter untersucht werden kann.

Im Jahr 1974 machten Bauarbeiter nahe der rumänischen Stadt Aiud eine seltsame Entdeckung: In circa zehn Metern Tiefe, in den Ablagerungen des Flusses Mures, fanden sie drei kleine Objekte. Zwei der Funde erwiesen sich als Saurierknochen, eines der Objekte sollte sich als der inzwischen sagenumwobene „Aluminiumkeil von Aiud“ herausstellen. Dieser Metallblock hat bis heute für viel Gesprächsstoff gesorgt. Bevor es jedoch soweit kam, sollte einige Zeit vergehen, denn das Objekt landete zunächst in einem Lagerraum im Historischen Museum von Transsilvanien und verschwand dort unbeachtet für 21 Jahre. Erst 1995 wurde er wiederentdeckt und im Archäologischen Institut in Cluj-Napoca (Transsilvanien) sowie in einem Labor in Lausanne (Schweiz) chemisch analysiert. Die Ergebnisse dieser Untersuchung sollten die Wissenschaftler in Staunen versetzen!

Der Aluminiumkeil von Aiud hat die Form eines Beils, wiegt 2,3 Kilogramm, ist von einer Oxidschicht (Patina) umgeben und besteht zu 89 Prozent aus Aluminium. Die Legierung des Objektes weist zudem elf weitere Bestandteile auf: darunter Kupfer (6,2 %), Silizium (2,84 %), Zink (1,81 %) und Blei (0,41 %). Die Oxidschicht des Keils ist so stark, wie sie Aluminiumkörper aufweisen würden, wenn sie mehr als eine Million Jahre im Erdboden lägen. Diese Erkenntnis brachte die eigentliche Sensation, denn erst seit 1825 hat der Mensch das Wissen und die Möglichkeiten zur Herstellung von Aluminium. Dadurch ergaben sich viele Rätsel für die Forscher: Wer hat den Aluminiumkeil hergestellt? Wozu wurde er verwendet? Gab es intelligente Wesen vor der Zeit der Menschen? Oder handelt es sich schlichtweg um eine Fälschung?

Das Objekt mit einer Länge von über 20 Zentimetern ist von zwei Seiten her mit runden Bohrungen versehen, die sich im Zentrum des Körpers treffen. Die Form deutet auf eine mechanische, beziehungsweise technische Funktion hin. Beliebt ist die Interpretation als „Fuß“, beispielsweise einer Raumfähre (Professor Dr. Gheorghe Lazarovici). Die chemische Zusammensetzung des Objekts und seine ungewöhnliche Beschaffenheit lassen einen eindeutig künstlichen Ursprung erkennen. Es muss somit von „Humanoiden Lebewesen“ stammen.

Auch das Alter, welches durch die Analyse der Oxidschicht errechnet wurde, konnte durch die zusätzlichen Knochenfunde bestätigt werden. Sie stammten von einem sogenannten Mastodoten, einer Art Elefant, der bereits vor über einer Million Jahren ausgestorben ist. Der ursprüngliche Beifund der Knochen ist heute verschollen. Dies wirft wieder neue Fragen auf: Wollte jemand verhindern, dass eine Fälschung aufgedeckt wird? Was stimmt mit dem Fund nicht? Sicher ist, dass die geologische Schicht, in der das Objekt gefunden wurde, dem Pleistozän (Zeitepoche der Erdgeschichte) zuzuordnen ist. Damit könnte der Aluminium-Block durchaus mindesten 10.000 bis 20.000 Jahre alt sein.

 Foto: Tiberius, römischer Kaiser von 14 bis 37 n. Chr

Doch was ist nun des Rätsels Lösung? Zum einen wird angenommen, dass die Herstellung von Aluminium schon in antiker, oder auch prä-antiker Zeit möglich gewesen sein könnte und der Mensch bereits vor tausenden Jahren über eine weit fortgeschrittenere Technologie verfügte, als es in Büchern geschrieben ist. Anhaltspunkt dafür liefert die Geschichte: Plinius (ca. 23-79 n. Ch.), ein römischer Gelehrter, berichtet als vermeintliche Legende, dass einst im Palast des Kaisers Tiberius, der in den Jahren 14 bis 37 n. Chr. regierte, ein Metallarbeiter erschien und ein metallisches Geschenk anbot. Dieses Geschenk sah äußerlich wie Silber aus, war aber auffallend leicht. Der Kaiser fragte den Arbeiter, wo dieses Metall zu finden wäre, und erhielt die Antwort, dass jener es aus einer tonhaltigen Erde hergestellt hätte. Der Kaiser hatte fortan Angst um den Wert seines Goldes sowie seines Silbers und ließ deshalb die Werkstatt des Geschenkgebers zerstören und denselben enthaupten, so dass die Erfindung verloren ging. Zum anderen glauben einige Forscher, dass es sich bei dem Objekt um das Teil eines Landefußes eines irdischen oder außerirdischen Raumschiffes handeln könnte, welches vor tausenden Jahren über dem Fluss Mures abgestürzt ist. So unmöglich diese Theorie auch scheint, bis heute gibt es keine eindeutige Lösung des Rätsels. Handelt es sich also nur um eine Fälschung? Ist das Artefakt aus einer fremden Welt? Hat es einen außerirdischen Ursprung? Sicher ist, dass der Aluminiumkeil von Aiud für weiteren Gesprächsstoff sorgen wird. Ob es jedoch jemals Antworten auf all diese Fragen geben wird, bleibt ungewiss.

Die Bewohner der Grafschaft Devon in England schliefen tief und fest, als es passierte. Der Winter zeigte sich von seiner ungemütlichen Seite und tauchte die Ortschaften in eine weiße Hülle aus Schnee. Nichts Ungewöhnliches für diese Jahreszeit, doch als die Menschen am Morgen des 9. Februars 1855 aufwachten, machten sie eine unglaubliche Entdeckung: Die gesamte Grafschaft war mit Spuren übersät, die gespalteten Hufabdrücken ähnelten. Diese Schneeabdrücke waren zwischen vier bis sechs Zentimeter groß und erstreckten sich über eine Route von 160 Kilometern. Sie verliefen von Exmouth bis Topsham, über den Fluss Exe hinweg nach Dawlish bis Teignmouth. Abgesehen vom Richtungswechsel an verschiedenen Punkten, folgten sie einem schnurgeraden Kurs. In insgesamt 30 Ortschaften rätselten die Menschen über die ungewöhnlichen Abdrücke im Schnee. Doch welche Kreatur oder welches Wesen hatte diese Spuren hinterlassen? Handelte es sich nur um einen Streich oder war es ein Hirngespinst der abergläubischen Bürger des 19. Jahrhunderts?

Foto: Corbis

Fakt ist, dass hunderte Personen das Ereignis gesehen haben. Die besorgten Bewohner beschrieben ihre Eindrücke der Times of London und der Tageszeitung The Illustrated London News, die kurze Zeit später Artikel zu dem Phänomen veröffentlichten. Den Ausführungen der Bewohner zufolge, konnte es sich nicht um einen Streich handeln, da nur Hufabdrücke im Schnee erkennbar waren. Auch die Spur eines Pferdes wurde ausgeschlossen, weil die Abdrücke im Schnee eindeutig von einem „Zweibeiner“ stammen mussten. Doch auch die dritte Vermutung, dass sich jemand Hufe unter die Sohlen geklebt haben könnte, wurde durch folgende Entdeckung widerlegt: Die Hufspuren folgten nicht nur einem geraden Kurs, der durch die Gärten der Ortschaften verlief, sondern sogar über im Wege liegende Häuser, Mauern, einen Heuschober und andere Hindernisse hinweg. Auf schneebedeckten Dächern waren sie zu sehen. Auch durch ein kleines Abflussrohr von etwa zehn Zentimetern Durchmesser sollen Spuren geführt haben. Angesichts dieser unmöglichen Strecke, der Form der Abrücke, die von einer zweibeinigen Kreatur stammen mussten und des hohen Aberglaubens der Menschen im 19. Jahrhundert waren sich die Bürger schnell einig, dass die Spuren nur von einem Wesen stammen konnten: dem Teufel selbst.

Foto: Corbis

Seit dem Vorfall haben viele Personen versucht, das Phänomen rational zu erklären: Ein ortsansässiger Vikar (Statthalter der Kirche) war der festen Überzeugung, dass die Spuren von Kängurus stammen mussten, die aus einem lokalen Zirkus ausgebrochen sind. Doch es gab keine derartige Verlustmeldung und das dem Tier unmögliche Überqueren des breiten Flusses Exe spricht ebenfalls gegen diese Erklärung. Sir Richard Owen, ein zur damaligen Zeit bekannter Naturforscher, stellte die Theorie auf,  dass die Abdrücke von einer besonderen Dachsart stammen könnten. Ein weiterer Forscher spekulierte, ein Wetterballon habe sich losgerissen, sei vom Schneesturm über das Gebiet geweht worden und habe die Spuren hinterlassen. Wahrscheinlicher scheint demgegenüber, dass Springmäuse oder andere Nagetiere die Spuren verursacht haben. Diese Vermutung wurde ebenfalls schon wenige Tage nach dem Ereignis geäußert. Keine Tierart hätte jedoch eine Strecke von über 160 Kilometern in einer Nacht zurücklegen können, deswegen bleibt selbst die wahrscheinlichste Theorie äußerst fraglich.

Fotos: Originalfotos von Augenzeugen

Über das geheimnisvolle Ereignis sammelte der britische Autor Mike Dash, langjähriger Herausgeber der Zeitschrift Fortean Times, über einen längeren Zeitraum Informationen und ging verschiedenen Quellen nach. Dash war der Überzeugung, dass keine übernatürliche Macht für die Spuren verantwortlich war. Ein aus einer Menagerie entkommener Affe könne eventuell für die Spuren ursächlich sein. Nach und nach gerieten auch Großtrappe, Reiher, Maus, Ratte, Otter, Schwan, Esel, Katze, Wolf, Hase , Herden und Vögel in Verdacht. Innerhalb weniger Stunden nach dem Auffinden gab es unzählige Versuche von Menschengruppen, die herausfinden wollten, was los gewesen war. Vom Ort Dawlish aus folgte eine bewaffnete Truppe den Spuren über eine Distanz von acht Kilometern, ohne etwas Brauchbares zu entdecken. Andere fanden heraus, dass Spuren mitten in Feldern aufhörten, so als ob irgendwas fortgeflogen wäre. Mike Dash stellt in einer Tabelle dar, dass es in den Quellen zu Größe und Schrittlänge der Spur abweichende Aussagen aus den Orten gab. Es müssen verschiedene Spuren gewesen sein und nicht eine einzige, die sich über das Land zog. Doch selbst die Einschätzung Dashs im Jahr 1994 konnte bis heute zu keiner eindeutigen Klärung des Ereignisses führen. Ob das Rätsel über die Spuren von Devon jemals geklärt wird, ist daher fraglich.

Ähnliche Ereignisse:

  • Der englische Seefahrer und Entdecker Sir James Clark Ross berichtete anlässlich seiner Antarktisexpedition 1839-1843, dass im Mai 1840 auf der Kerguelen-Insel hufeisenförmige Abdrücke im Schnee aufgefallen seien, die sich dann auf einer Felsplatte ohne Schnee verloren. Sie seien jenen eines Ponys oder Esels vergleichbar gewesen. Landtiere bekam die Expedition nicht zu Gesicht.
  • Die Londoner Tageszeitung The Times berichtete am 14. März 1840, dass im schottischen Bezirk um Glenorchy, Glenlyon und Glenochay mehrmals nach Schneefällen Spuren eines unbekannten Tieres bemerkt worden sind. Sie ähnelten jenen eines Fohlens beträchtlicher Größe und waren tief im Schnee eingesunken.
  • Am 17. März 1855 druckten The Illustrated London News einen Leserbrief aus Heidelberg über angeblich vergleichbare, jährlich wiederkehrende Spuren an einem Ort in Galizien ab.
  • Rund 150 Jahre nach den Ereignissen von Devon scheint es, als wäre das Wesen wieder zurückgekehrt. In der Nacht vom 5. März 2009 meldete eine Frau aus der Grafschaft, dass sie in ihrem Garten ungewöhnliche Spuren entdeckt habe. Die Abdrücke im Schnee waren 13 Zentimeter lang und entsprachen einer Schrittlänge von durchschnittlich 35 Zentimetern. Auch in diesem Fall konnten die Abdrücke keinem Tier eindeutig zugeordnet werden und bleiben bis heute ein Rätsel.

Der Mechanismus von Antikythera

Wir schreiben das Jahr 1900: Forscher entdeckten vor der griechischen Insel Antikythera (zwischen Kythera und Kreta) das gesunkene Wrack eines griechischen Handelsschiffs. Das die Wissenschaftler dabei auf einen Jahrhundertfund gestoßen sind, konnten sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht erahnen. Taucher begannen also das Schiffswrack in einer Tiefe von etwa 40 Metern zu untersuchen und konnten dabei zahlreiche Statuen und andere Kunstschätze bergen. Diese wurden anschließend zur Restaurierung in das „Archäologische Nationalmuseum“ nach Athen gebracht, wo der eigentliche Sensationsfund unbemerkt in den Regalen verschwand.

 Foto: Antikythera Mechanism Research Project

Zwei Jahre sollte es dauern, bis der Archäologe Valerios Stais in einem Klumpen aus korrodiertem Material ein Zahnrad entdeckte. Weitere Untersuchungen ergaben Hinweise auf einen griechisch-ägyptischen Kalender, die Sonne, den Mond und die anderen damals bereits bekannten Planeten. Des weiteren wurden kreisförmige Skalen für die Tierkreiseinteilung sowie verschiebbare Skalen mit den Monatsnamen entdeckt. Die Wissenschaftler konnten also davon ausgehen, dass es sich bei dem Fund um eine Art astronomische Uhr handelt, mit der man die Stellungen der Sterne und Planeten bestimmen konnte. Der gesamte Mechanismus wurde von Zahnrädern angetrieben, was die eigentliche Sensation ausmachte. Denn das Prinzip von Zahnrädern war den Griechen zwar bekannt (zum Beispiel bei der Nutzung von Wind- und Wasserkraft), aber es gibt keine anderen Quellen, die darüber Aufschluss geben, dass die Griechen damals fähig waren, solch präzise Zahnradtechnik einzusetzen – der Fund wurde auf 97 bis 102 vor Christus datiert. (Quelle: http://www.geschichtsmaengel.de/Berichtsseite/berichtsseite.html)

Im Juni 1959 veröffentlichte der Wissenschaftshistoriker Derek de Solla Price von der Yale-Universität einen Artikel im „Scientific American“ über den Mechanismus, der zu diesem Zeitpunkt  immer  noch nicht komplett untersucht worden war.  Price verbrachte fast zehn Jahre damit, das Gerät zu rekonstruieren. Erst im Jahr 1971 brachten Röntgenaufnahmen eine vollständige Analyse des Mechanismus von Antikythera und somit den Durchbruch in seinen Forschungen.

 Foto: Antikythera Mechanism Research Project

Eine Teilrekonstruktion des Mechanismus wurde von dem australischen Informatiker Allan George Bromley (1947–2002) und dem Uhrmacher Frank Percival aus Sydney hergestellt. Aus diesem Projekt ergab sich die Notwendigkeit einer noch genaueren Röntgenanalyse des Original-Mechanismus. Diese wurde von  Bromleys Studenten Bernard Gardner 1993 durchgeführt. Michael Wright, der Kurator des Science Museum in London, fertigte zusammen mit Bernard Gardner  übrigens eine weitere Rekonstruktion im Jahr 2002 an. (Quelle: http://xlurl.de/5dkwK1)

 Foto: Mogi Massimo Vicentini

Geschichtliche Bedeutung:

Der Mechanismus, hergestellt aus Bronze und  ursprünglich von einem Holzgehäuse umgeben, ist die älteste erhaltene Zahnrad-Apparatur. Der Fund hat unter Wissenschafts- und Technik-Historikern große Irritationen ausgelöst. Am meisten Akzeptanz hat die Theorie gefunden, den Mechanismus als eine Art Analogrechner zu verstehen, dessen Zweck darin bestand, die Bewegungen der Himmelskörper zu berechnen. Der Fund beweist zudem, das die Griechen damals über Wissen verfügten, was verloren gegangen ist und damit nicht weiter entwickelt werden konnte.

Es war vor 28 Jahren. Russel Burrows, ein erfahrener Höhlenforscher war in einem abgelegenen Tal im US-Bundesstaat Illinois unterwegs, als er unbewusst auf eine Steinplatte trat. Als diese plötzlich nachgab, drohte Burrows in die Tiefe zu stürzen. Durch einen Reflex konnte er sich jedoch mit den Ellenbogen abfangen und entging so knapp dem Absturz. Sichtlich erleichtert verschloss der Höhlenforscher wieder das Loch mit einen Stein und machte sich daran, das Tal nach  weiteren Öffnungen zu erkunden. Nach einiger Zeit stieß Burrows dann schließlich auf ein verschlossenes Eingangsportal, das er frei-schaufelte. Anschließend kroch er in das Höhlen- und Tunnelsystem unbekannter Ausmaße. Was er dann entdeckte, sollte ihm die Sprache verschlagen.

 Foto: Russel Burrows

Burrows stieß auf unzählige bildliche Darstellungen, die anscheinend wolfs- oder schakalköpfige Gottheiten darstellen. Diese ähneln laut seinen Angaben denen der Ägypter. Auf einer der Darstellungen glaubt er “Sobek-Ra” eindeutig identifiziert zu haben, deren Bild sich auch in einigen Tempeln in Ägypten wiederfindet. An den Wänden eines circa 180 Meter langen Tunnels fand er zudem alte Öl-Lampen, von deren Rauch die Decke ganz schwarz war. Burrows arbeitet die nächsten Wochen, Monate sogar Jahre weiter an der Erforschung des Höhlensystems. Er fand Skelette, an deren Knochenverletzungen man erkennen konnte, dass diese umgebracht oder geopfert wurden. Fünf Jahre nach der Entdeckung der Höhle stieß er dann auf seinen bisher größten Fund: In einem Raum, den er als Hauptkammer bezeichnet, fand er einen Steinsarkophag, der von Waffen und Statuen umringt war. In dem Sarkophag befand sich ein zweiter Sarg aus purem Gold! (Quelle: http://xlurl.de/q65tgc)

 Foto: Russel Burrows

 Foto: Russel Burrows

Alles nur Lügen?

Fakt ist,  dass es mehrere Versionen über die Geschichte des rätselhaften Fundes gibt. Diese werden wiederum von vielen Forschern und Skeptikern jeweils auch noch unterschiedlich interpretiert. Burrows widersprach sich häufiger über den genauen Hergang seiner Geschichte und gab zudem nie den genauen Standpunkt des Höhlensystems bekannt. Er will den Erbauern Respekt vor deren Leistung erweisen und die Ruhe der dort begrabenen nicht stören, so seine Begründung.

 Foto: Russel Burrows

Geschichtlicher Hintergrund:

Der Höhlenforscher stellte Wissenschaftlern und Archäologen die in dem Höhlensystem gefundenen Steine und Fotos von verschiedenen Artefakten zur Verfügung, um die Echtheit seiner Entdeckungen zu beweisen. Man  fand heraus, dass sich die Schriftzeichen keiner bekannten Sprache zuordnen lassen, obwohl sie denen aus verschiedensten Kulturkreisen gleichen (ägyptischen, afrikanischen, europäischen sowie ur-amerikanischen Kreisen). Von manchen Forschern werden diese Funde als Beweis dafür angesehen, dass die Ägypter schon lange vor unserer Zeit Kontakt mit den Völkern in Amerika aufgenommen hatten beziehungsweise dort sogar lebten. Wenn dies wirklich der Fall wäre, müßte die Geschichte, so wie wir sie kennen, umgeschrieben werden. (Quelle: http://www.fast-geheim.de/Burrows-Hoehle.html)

Das Palmblatt-Orakel

Es gibt einen Ort, der zu unglaublich scheint, als dass es ihn wirklich gäben könnte. An diesem Ort sollen Gelehrte eine schier unbegrenzte Anzahl an Schriftrollen aufbewahren. Und zwar von jedem Menschen! Ein Scherz? Nein, es gibt ihn wirklich, diesen geheimnisvollen Ort: Die Rede ist von der Palmbibliothek. Diese befindet sich in Südindien in einem Kloster in der Nähe von Madras. Dort werden Palmblätter aufbewart, auf denen die Vergangenheit und Zukunft jedes Menschen der Erde aufgeschrieben sein soll, der diese Bibliothek in seinem Leben einmal besuchen wird. Jeder kann dort hingehen.

Es sollen bedeutsame Botschaften für Millionen von Menschen in dieser Bibliothek gelagert sein. In uralten Texten, geschrieben auf Palmblättern, sind hier die persönlichen Schicksale festgehalten und dabei frühere, gegenwärtige und zukünftige Ereignisse ausführlich dargelegt. Inzwischen ist bekannt, das es sogar mehrere solcher Bibliotheken in Indien und den Nachbarländern geben soll (einige davon sind jedoch extra nur für den Tourismus „erschaffen“ wurden).

Ist die Palmbibliothek ein  echtes Orakel?

Bis heute konnte dieses Phänomen nicht eindeutig geklärt werden. Es gibt jedoch Menschen, die glaubwürdig von Palmblatt-Orakeln berichten. Sowohl ihre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wurde ihnen erzählt, und das Erstaunliche dabei war, dass mindestens die nachvollziehbaren, rückblickenden Aussagen zutrafen. Auf www.wegbegleiter.ch/wegbeg/palmblat.htm schreibt beispielsweise Thomas Ritter, dass er sich durch eine solche Prophezeiung erkannt gefühlt hat.

Worauf basiert sie?

Fakt ist, dass das Palmblatt-Orakel auf der altindischen Astrologie beruht. Dies bestätigten unter anderen seriöse Palmenblattleser. Neben vielen historischen Manuskripten gibt es auch eine Reihe astrologischer Quellen. Diese sind der Ursprung  der indischen Palmblattbibliothek. Das heißt also, dass das Palmblatt-Orakel nichts anderes ist, als angewandte altindische Astrologie. Um den Mythos jedoch aufrecht zu erhalten, werden auch heute noch Horoskope auf die Blätter geschrieben.

Neben den indischen „Orakeln“  gibt es übrigens noch andere Arten von Palmblattbibliotheken: In Sri Lanka und Nepal beispielsweise wurde früher bereits auf Palmblättern geschrieben. Was heute das Papier für die Europäer ist, war beziehungsweise sind auch heute noch die Palmblätter das gängige Medium. Bis heute wird auf ihnen das historische Wissen südostasiatischer Kulturen aufbewahrt. Sie wurden 1997 von der UNESO in das Weltkulturerbe aufgenommen. Die große Schicksalsbibliothek von Hoshiarpur arbeitet inzwischen mit Papier, ansatt Palmblättern (Quelle: http://www.palmblattorakel.de/palmblatt-bib.html).

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