Wer abergläubig ist, sollte jetzt definitiv weiterlesen: Denn die Geschichte der Costa Concordia ist geprägt von Unglückszahlen.

Foto: Costa Concordia (© Gamma-Rapho)

Am 7. Juli 2006 wurde das bislang größte italienische Kreuzfahrtschiff vom tschechischen Topmodel Eva Herzigová getauft. Doch bei der Prozedur ging etwas schief! Die Champagnerflasche wollte einfach nicht am Rumpf des Schiffes zerbersten. Nicht nur in den Augen der Blondine machte sich Entsetzen breit, auch abergläubische italienische Seefahrer erstarrten und murmelten unaufhörlich: „Mamma mia, ein böses Omen“. Und damit sollten sie Recht behalten: Die Costa Concordia mit den 13 Decks sank am Freitag, dem 13. Januar 2012 nahe der Insel Giglio. Das Unglück war verheerend, riss 32 Menschen in den Tod. Eine weitere rechnerische Kuriosität findet sich in der Differenz des Tauf- zum Unglücksdatum wieder. Diese beträgt exakt sechs Jahre, sechs Monate und sechs Tage. 666 entspricht der biblischen Teufelszahl. Alles nur Zufall? Lokale Gläubige sehen dass nicht so, denn das Kreuzfahrtschiff sank direkt bei einer Grotte mit Madonna- und Christusstatue. Ihrer Ansicht nach sollen genau diese Schutzheiligen ein größeres Unglück abgewendet haben, in dem sie die Costa Concordia exakt dort auflaufen ließen.

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